Futah
Kurzinfo
Namen
fouta, futah, fūṭah
Regionen
Sonstiges
Frauen- und Männerkleidung
Wickelform
Tags
Männer in Futah
Auf dem Wadi Zabad Markt, nahe Ta'izz, Yemen 1986 (Ausschnitt aus dem Originalfoto)
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Autor: Bernard Gagnon
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Autor: Bernard Gagnon
Wickelgewand, das hauptsächlich von Männern, aber auch von Frauen im Jemen und Oman als knielanges Beinkleid getragen wird und einem Sarong oder Lunghi ähnelt. Es besteht aus einem rechteckigen Stück Stoff, das rockartig drapiert wird. Zum futah kombinieren die Männer meist ein Hemd sowie einen Turban oder für formellere Anlässe die kofiya (auch kofia), ein fein geflochtener, fez-ähnlicher Bambushut. Unter dem breiten Gürtel steckt oft der jambiya. (Encyclopedia Britannica) In Algerien wird ein Lendentuch fouta genannt.
"(...) Die afrikanischen Frauen benutzen das Hüftentuch meist so, daß sie es sich über die Brust anlegen, wodurch ein langes Kleid entsteht, das nur Schultern und Arme freiläßt, die dann wieder im Bedarfsfalle mit einem anderen Tuche umhüllt werden. Der hochgegürtete Schurz der Afrikanerinnen ist als Phase der Entwicklung des Schurzes zum Gewände sehr beachtenswert. Schlägt man nämlich die Ecken des großen Hüftentuches über je eine Schulter, so daß sie sich auf der Brust kreuzen, anstatt sie im oberen umgewickelten Saume über der Brust zu befestigen, und bindet sie schließlich im Nacken zusammen, so ist ein Gewandstück entstanden, worin man den Schurz kaum wiedererkennen wird. Ich konnte diesen Typus am Gewände eines Schwarzen aus Uganda (Abb. 20) feststellen (...)" (Tilke)
Quellen
- Max Tilke: Studien zu der Entwicklungsgeschichte des orientalischen Kostüms. Wasmuth, Berlin 1923, S. 25
- http://en.wikipedia.org/wiki/Lungi
- http://www.britannica.com/EBchecked/topic/1390191/futah
- http://www.britannica.com/EBchecked/topic/652831/Yemen/45269/Cultural-life
- http://www.raqs.co.nz/me/clothing_rectangle.html